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Das Köln der Römer

Veröffentlicht von Admin am 06.06.2007

Die Geschichte Kölns ist eng verbunden mit der der Römer. Aber: bereits vor dem Eintreffen der römischen Besatzungstruppen lebten am Rhein verschiedene Volksstämme. Zunächst die Kelten, dann der kulturell hoch entwickelte Germanenstamm der Ubier.

Dieser schloss mit den römischen Besatzern ein Friedens- und Handelsabkommen und siedelte von der rechten auf die linke Rheinseite um. Die neu entstandene "Stadt der Ubier" (Oppidum Ubiorum, ca. 38 v. Chr.) wurde nicht nur als zentrale Siedlung des Stammes der Ubier angelegt. Sie sollte als politisches, administratives und kultisches Zentrum der neuen Provinz Germanien dienen und wurde strukturell und baulich nach römischem Vorbild errichtet.

Auf Wunsch der Agrippina, Gattin des Kaiser Augustus, wurde der Siedlung im Jahre 50 n. Chr. das römische Stadtrecht verliehen. Und ein neuer Name: "Colonia Claudia Ara Agrippinensium" (abgekürzt CCAA, "Kolonie des Claudius und Standort des Altars der Agrippinenser").

Die Spuren der Römer sind nach wie vor im Stadtbild präsent; Stadtmauern, Wasserleitungen, große Stadttore, Kunstschätze und auch Straßen existieren bis heute.

Tipp: Über das Köln der Römerzeit informiert das Römisch-Germanischen Museum direkt neben dem Dom!

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