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Köln in der Krise

Veröffentlicht von Admin am 08.06.2007

Die Kriegsbeteiligung (Neußer Krieg) machte aus Köln zwar eine "Freie Reichsstadt", der Preis für diesen Titel aber war hoch. Die finanzielle Situation der Stadt war langfristig ruiniert und der Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert führte zu einer dramatischen Verschlechterung Wirtschaftslage.

Akute Geldnot führte 1560 schließlich dazu, dass die Bauaktivitäten am Dom abgebrochen wurde: Der unvollendete Südturm mit dem Baukran auf dem Dach wurde bis zur Wiederaufnahme für Jahrhunderte zum Wahrzeichen Kölns.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) verhielt sich Köln zwar neutral und blieb unbelagert. Der Kriegsverlauf schadete jedoch zusätzlich der Wirtschaft und beeinträchtigte die Handelsbeziehungen der Stadt enorm. So wurde beispielsweise die den Rheinhandel kontrollierende Festung Ehrenbreitstein von den Franzosen besetzt. Trotz der Kriegsneutralität griff Reitergeneral Jan von Werth schließlich in die Belagerung ein, erkämpfte die Befreiung und wurde so zum Volksheld.

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