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Brunch – großes Frühstück für Spätaufsteher

Veröffentlicht von Admin am 10.10.2007

Brunch ist eine Kombination aus Frühstück und Mittagessen und wurde seit den 1980er Jahren auch bei uns immer beliebter. Es ist die ideale Erfindung für alle Langschläfer, bei denen es für ein Frühstück schon zu spät und für ein Mittagessen noch zu früh ist. Wer zum Brunch eingeladen ist, kann auf sein tägliches Frühstück und Mittagessen getrost verzichten, da das Buffet meist so reichhaltig ist, dass die Sättigung noch bis zum Abend anhält. Das Wortspiel Brunch stammt aus dem Englischen und setzt sich aus breakfast (Frühstück) und lunch (Mittagessen) zusammen. Der Ursprung des Brunch ist historisch nicht genau geklärt. Im 17. Jahrhundert wurde aber in England erstmals berichtet, dass man sich bereits am frühen Mittag zu einer kalt-warmen Hauptmahlzeit traf. Brötchen, Eiergerichte, Aufschnitt, Käse, Marmelade, Honig, Quark, Joghurt und Müsli sind Standard bei jedem Brunch. Zu einem guten Brunch gehören außerdem frische Säfte, Obst, Salate und auch eine Suppe. Für Fischfans können beispielsweise Räucherfisch, Lachs oder Bismarckheringe angeboten werden. Fleischliebhabern kann man Frikadellen mit verschiedenen Dips und Roastbeef reichen. Ein leckerer Dessertkuchen, Eis oder eine andere Süßspeise runden ein perfektes Buffet ab. Natürlich gibt es auch in Köln zahlreiche Brunch-Angebote. Schließlich feiert man hier gerne und ausgiebig, so dass es nicht ungewöhnlich ist, wenn das reguläre Frühstück mal ausfällt. Wir zeigen Ihnen, wo man am besten nach einer langen bzw. kurzen Nacht Kräfte tanken kann.

Kleine Warenkunde: Roastbeef

Roastbeef ist ein Teilstück des Hinterviertels vom Rind zwischen der Hochrippe und der Hüfte. Es wird in zwei Teile untergliedert, das vorne gelegene hohe Roastbeef und das weiter hinten befindliche flache Roastbeef, auch Rostbraten, Lende, Lendenbraten oder Contrefilet genannt. Roastbeef wird meist am Stück im Backofen bei mäßiger Temperatur rosa (englisch) gebraten, wodurch es zart, saftig und aromatisch bleibt. So zubereitet, gehört es zu den traditionellen Gerichten der englischen Küche. Kalt aufgeschnitten wird es häufig mit Meerettich als Aufschnitt oder für kalte Buffets verwendet und eignet sich so auch hervorragend zum Brunch.

Misosuppe

So frühstückt man in Japan Schnell zubereitet und als exotischer Begleiter für einen Brunch bestens geeignet ist die Misosuppe, das japanische Nationalgericht schlechthin. Die Misosuppe kann als Vorspeise oder als Teil der Hauptspeise serviert werden. In Japan ist sie jedoch vor allem zum traditionellen Frühstück üblich, wo sie zusammen mit Reis aufgetischt wird. Die Hauptgeschmacksgeber sind Dashi (Fischsud) und Miso (Sojabohnenpaste). Feste Bestandteile sind z.B. kleine Tofustücke, Wakame (dünne, grüne Meeresalgen) und Frühlingszwiebeln. Je nach Jahreszeit können die Zutaten variieren, so dass auch manchmal Pilze wie Shitake in der Suppe zu finden sind. Misosuppe wird in Japan nur sehr selten mit einem Löffel, sondern meistens mit Stäbchen gegessen. Dabei werden die festen Bestandteile mit den Stäbchen gegessen und die Suppe aus der Schüssel getrunken.

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