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Geocaching - Was ist das?

Veröffentlicht von Admin am 21.09.2009

Der Begriff Geocaching setzt sich zusammen aus dem griechischen „Geo“ für „Erde“ und dem englischen „Cache“ für „Geheimes Lager“ und ist nichts anderes als eine spannende Schatzsuche für Jung und Alt.

Der Clou bei der Sache ist, dass die Koordinaten jedes „Schatzes“ im Internet registriert sind. Auf den interaktiven Karten kann man sehen, wo überall Caches zu finden sind. Millionen dieser kleinen Schätze sind auf der ganzen Welt versteckt und auch in Deutschland findet man in nahezu jedem noch so kleinen Ort mindestens einen Cache.

Manche bestehen aus großen Kisten, gefüllt mit kleinen, persönlichen Schätzen, von denen man einen entnehmen darf, wenn man etwas eigenes hineinlegt, und andere sind so klein wie eine Filmdose. In jedem Cache befindet sich ein so genanntes Logbuch, in dem man sich einträgt, um den Fund zu dokumentieren.
Hat man sich für einen Cache entschieden, gibt man gibt also dessen Koordinaten in ein GPS-Gerät ein und findet mit dessen Hilfe anschließend den versteckten Schatz.


Eine typische Geocache-Box
Foto: www.geocaching.de

Ganz so einfach ist es jedoch nur bei wenigen Caches, denn normalerweise erhält man nur die Startkoordinaten und eine Reihe von Aufgaben, die man lösen oder Zwischenziele, die man finden muss. Geocaching ist somit eine echte Schnitzeljagd.

Man macht sich also mit der richtigen Ausrüstung, die manchmal lediglich aus einem Stift und den Hinweisen, teilweise aber auch aus Seil, Gummistiefeln oder sogar Schlauchboot bestehen kann, je nachdem, was bei den Startkoordinaten als Zusatzinformation gegeben ist, auf den Weg zum Startpunkt. Mit jedem gelösten Zwischenrätsel erhält man eine neue Ziffer für die Endkoordinaten. Sind diese komplett, muss man nur noch seinem GPS-Gerät folgen und auf den letzten Metern die Augen offen halten. Manche Caches sind in Astgabeln oder Löchern im Baumstamm versteckt, andere unter Laubdecken oder sogar im Wasser.

Wenn man möchte, kann man nach der Suche im Internet eintragen, ob man den Cache gefunden hat oder nicht, sodass der so genannte Owner, also der Verstecker, weiß, „wie es seinem Cache geht“.
Ab und an findet man in der Kiste auch einen so genannten Travel-Bug oder Geocoin. Diese Metallplaketten und –münzen wandern von einem Cache zum nächsten und ihre Position wird im Internet protokolliert. Manche haben dabei ein bestimmtes Ziel, andere reisen einfach um die Welt. Findet man in einem Cache so einen Bug, nimmt man diesen mit und fügt ihn dem nächsten Schatz, den man findet, hinzu. Die neue Position trägt man mit Hilfe der registrierten Zahl auf der Plakette im Internet ein, sodass der Absender jederzeit sehen kann, wo sein Travel-Bug ist.

Geocaching hat sich mittlerweile als sehr abwechslungsreiches Outdoor-Hobby für Jung und Alt etabliert und kann von jedem, der ein GPS-Gerät oder ein Handy mit dieser Funktion besitzt, ausprobiert werden.

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